Ich lasse ChatGPT, Fable 5 und Grok 4.5 offen. Nur eines bekommt meine schwierigste Arbeit.

Nate Jones empfiehlt, Modelle nach dem eigenen Arbeitsstil zu wählen statt nach Ranglisten: Soul, Fable, Grok, Luna und Orchestrierung passen zu…

Nate Jones formuliert eine praktische Regel: Das beste Modell ist nicht automatisch der Benchmark-Sieger, sondern das Modell, das die eigene beste Arbeit am stärksten unterstützt. Sein persönliches Beispiel ist ChatGPT 5.6 Soul. Für ihn fühlt es sich nicht immer wie das größte Modell an, passt aber sehr gut zu langen, präzisen Prompts und strukturierten Knowledge-Work-Aufgaben.

Was der Vergleich zeigt

Soul wird als stark beschrieben, wenn es lange Anweisungen lesen, explizite Vorgaben einhalten und komplexe Arbeit konsequent abschließen soll. Fable 5 wirkt dagegen besser für hochrangige Intentionen, Mehrdeutigkeit, konzeptionelles Denken und Frontend-Geschmack. Für Coding oder agentische Workflows nennt Nate außerdem Luna, Grok, GLM 5.2 und Ringer – je nach Kosten, Leistungsbedarf und Orchestrierung.

Das eigentliche Auswahlkriterium

Die relevante Frage lautet nicht “Welches Modell ist das beste?”, sondern “Welches Modell beschleunigt die Schleife, die mich zu meiner besten Arbeit bringt?”. Wer lange, detaillierte Prompts diktiert, braucht ein anderes Werkzeug als jemand, der vage Ideen klärt oder Coding-Aufgaben delegiert.

Warum das jetzt wichtig ist

Nate beschreibt Modellfamilien als Werkzeuge mit unterschiedlichen Charakteren. Die OpenAI-5.x-Linie bevorzugt explizite Steuerung und agentische Ausführung; die Mythos/Fable-Linie scheint stärker bei Ambiguität und Absichtserkennung. Gleichzeitig sieht er eine Lücke: Werkzeuge für Knowledge Worker sind noch nicht so ausgereift wie Engineering-Harnesses wie Codex oder Claude Code.

Kernaussage

Testen Sie Modelle an Ihrer eigenen schwierigen Arbeit. Das Modell, mit dem Sie sich dabei am sichersten und produktivsten fühlen, ist das Modell, das Sie offen lassen sollten.

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