Deine KI schreibt aus zwanzig Quellen. Sie kann nicht sagen, welche falsch ist.

Nate B Jones empfiehlt, Quellen zuerst durch den Agenten ordnen zu lassen, statt nur bessere Prompts zu schreiben.

Nate B Jones beschreibt einen Methodenwechsel: Halluzinationen lassen sich nicht allein durch strengere Prompts reduzieren, sondern durch eine sauberere Arbeitsumgebung für den Agenten. Er beginnt mit Sullivan & Cromwell, einer Kanzlei, die sich entschuldigen musste, nachdem ein Schriftsatz erfundene oder falsch zugeordnete Zitate enthielt. Das Dokument wirkte professionell, doch die Quellenbasis war nicht zuverlässig geordnet.

Die zentrale Idee

Bevor man eine KI schreiben, programmieren oder synthetisieren lässt, sollte sie einen begrenzten Projektraum aufbauen. Der Agent soll relevante Materialien finden, Originale bewahren, ein Quelleninventar erstellen und sichtbar machen, welche Dateien maßgeblich, veraltet, doppelt, eingeschränkt oder fehlend sind.

Nützliche Artefakte

Warum das wichtig ist

Wenn der Projektraum geprüft ist, kann der eigentliche Schreibprompt kürzer und sicherer sein. Er kann festlegen, welche Quelle für Zahlen maßgeblich ist, welche Transkription den Entscheidungskontext liefert und welches ältere Deck nur Hintergrund ist. Das garantiert keine Perfektion, macht die Arbeit aber überprüfbarer.

Merksatz

Dieser Ablauf ist für lockere Chatbot-Fragen überdimensioniert. Er richtet sich an ernsthafte Wissensarbeit: Recht, Strategie, Analyse, Software und längere Projekte. Nate sieht neuere Agenten wie ChatGPT 5.5 und Claude Opus 4.7 inzwischen als stark genug an, um Dateien, Metadaten und längere Organisationsaufgaben zuverlässig genug zu bearbeiten.

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