Teslas Roadster mit Schubdüsen: Spektakel und offene Fragen

Die Vorführung beeindruckt, doch Produktionszeitplan, Zulassung und praktischer Nutzen sind noch ungeklärt.

Teslas Roadster-Präsentation setzt auf große Effekte: Kaltgas-Schubdüsen, spektakuläre Manöver und das Versprechen eines ungewöhnlichen Sportwagens. Die Gastgeber würdigen die Inszenierung, sehen aber weiterhin grundlegende offene Fragen.

Der Produktionsstart ist für 2028 angekündigt, obwohl manche Reservierende bereits seit Jahren warten. Endpreis, Auslieferungstermine und Ausstattung der Schubdüsen-Version bleiben unklar. Damit steht die beeindruckende Vorführung einem noch nicht greifbaren Kundenprodukt gegenüber.

Auf der Rennstrecke könnten extreme Abtriebswerte und hohe Leistung einen echten Zweck erfüllen. Im öffentlichen Straßenverkehr wirken die Schubdüsen dagegen wenig alltagstauglich und werfen Sicherheits- sowie Zulassungsfragen auf. Ein tatsächlich fliegendes Auto ist von der gezeigten Technik noch weit entfernt.

Der Vergleich mit dem Mission S stellt zwei Ansätze gegenüber: futuristische Inszenierung und die Rückkehr zu klassischen Sportwagenmerkmalen. Entscheidend wird sein, ob Tesla daraus ein zugelassenes Fahrzeug macht und in einem nachvollziehbaren Zeitrahmen ausliefert.

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